TL;DR – Kurzfassung
– Grinex, die Rubel-Krypto-Börse Russlands, stellte am 16. April 2026 aufgrund eines Hacks, bei dem bis zu 15 Millionen Dollar abflossen, alle Aktivitäten ein.
– Die betroffenen Nutzer haben keinen Zugang zu ihren Geldern, die eingefroren und in 54 Wallets verfolgt werden.
– Der Cyberangriff wurde von Grinex Spezialdiensten feindlicher Staaten zugeschrieben, was die Geopolitik im Krypto-Raum unterstreicht.
– Grinex und ihr Vorgänger Garantex teilen sich Infrastruktur und Kunden, wobei letzterer 2022 von der OFAC sanktioniert wurde.
– Sicherheitsrisiken und die Verbindung zwischen Kriminalität und Geopolitik verstärken die Unsicherheiten für private Krypto-Investoren in diesem Bereich.
Am 16. April 2026 wurde die Kryptowährungsbörse Grinex, die als Nachfolgerin der sanktionierten Garantex gilt, durch einen Cyberangriff schwer getroffen. Schätzungsweise zwischen 13 und 15 Millionen Dollar wurden aus den Wallets der Nutzer gestohlen, was zur sofortigen Aussetzung aller Aktivitäten und zur Einleitung von Ermittlungen führte. Die betroffenen Kunden haben nun keinen Zugriff auf ihre Gelder, während die Plattform eine Liste der kompromittierten Wallet-Adressen veröffentlichte und eine Anzeige bei den Behörden erstattete.
Der Vorfall wirft nicht nur Fragen zur Sicherheit der Plattform auf, sondern beleuchtet auch die problematische Geschichte von Grinex. Die Börse ist stark mit Garantex verbunden, das aufgrund seiner Rolle bei illegalen Transaktionen sanktioniert wurde. Experten haben darauf hingewiesen, dass die beiden Plattformen Eigentumsverhältnisse, Nutzerbasis und Infrastruktur teilen, was zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Stabilität und Zuverlässigkeit von Grinex aufwirft.
Quelle: https://de.spaziocrypto.com/hacken/grinex-gehackt-13-millionen-dollar-russische-kryptoboerse/
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