TL;DR – Kurzfassung
– Die Raiffeisen Schweiz wird ab 2027 Dienstleistungen für Krypto-Handel und Verwahrung anbieten, unterstützt durch die Sygnum Bank.
– Raiffeisen ist die größte Retailbank in der Schweiz und folgt dem Trend von rund 20 Anbietern in der Region.
– Dieses neue Angebot könnte das Vertrauen privater Investoren stärken und den Krypto-Markt in der Schweiz weiter legitimieren.
– Die Einführung könnte auch die Preiswahrnehmung von gängigen Krypto-Assets beeinflussen, da mehr traditionelle Banken in den Markt eintreten.
– Raiffeisen ist die zweitgrößte Schweizer Bankgruppe nach UBS, die bislang kein Retail-Krypto-Angebot hat.
Die Raiffeisen Schweiz hat angekündigt, ab 2027 den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen anzubieten, was einen bedeutenden Schritt in der Schweizer Finanzlandschaft darstellt. Als zweitgrößte Bankengruppe des Landes erhöht Raiffeisen damit den Wettbewerb im Krypto-Sektor, der bereits durch etwa 20 Anbieter stark belebt ist. Partner für diesen Schritt ist die Sygnum Bank, die sich durch erhebliche Finanzierungsrunde als einer der führenden Akteure etabliert hat. Dies bedeutet, dass bald nur die UBS als Großbank ohne eigenes Krypto-Angebot zurückbleiben wird.
Zusätzlich ist der CLARITY Act im US-Senat in der Diskussion, dessen Verabschiedung durch eine Ethik-Klausel, die Krypto-Geschäfte für hochrangige Regierungsbeamte verbietet, gefährdet ist. Trotz einer bisherigen Zustimmung im Senate Banking Committee stehen die notwendigen Stimmen im Vollsenat noch aus. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die Regulierung von digitalen Vermögenswerten haben, wenn das Gesetz verabschiedet wird.
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