TL;DR – Kurzfassung
– Die New Yorker Generalstaatsanwältin hat Klagen gegen Coinbase und Gemini Titan eingereicht, die unlizenzierte Glücksspielplattformen betreiben sollen.
– Coinbase muss mit Forderungen von mindestens 2,2 Milliarden USD und Gemini von 1,2 Milliarden USD rechnen.
– Der Vorwurf betrifft illegales Wetten auf Sportereignisse, was die Wahrnehmung der Plattformen bei Investoren negativ beeinflussen könnte.
– Beide Unternehmen argumentieren, dass die Prognosemärkte unter bundesstaatliche Regulierung fallen, was als Verteidigung gegen die Vorwürfe dient.
– Der anhaltende Streit könnte den Zugang zu bedeutenden Märkten einschränken und die regulatorische Landschaft in den USA beeinflussen.
Die Klage der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James richtet sich gegen Coinbase und Gemini Titan, da beide Unternehmen laut Anklage unlizenzierte Glücksspielplattformen betreiben. Dies geschieht unter dem Vorwand, dass diese Plattformen als CFTC-regulierte Derivate fungieren. Die Forderungen belaufen sich auf mindestens 2,2 Milliarden USD von Coinbase und 1,2 Milliarden USD von Gemini, was die Schwere der Vorwürfe unterstreicht, insbesondere in Anbetracht der geltenden Glücksspielgesetze in New York, die ein Mindestalter von 21 Jahren für Sportwetten vorschreiben und das Wetten auf College-Teams untersagen.
Zusätzlich zu den finanziellen Forderungen fordert James auch Maßnahmen zum Jugendschutz, wie ein Zugangsverbot für Nutzer unter 21 Jahren und ein Stopp jeglicher Werbeaktivitäten an College-Campussen. Diese Klage reiht sich in eine Reihe ähnlicher rechtlicher Schritte anderer Bundesstaaten ein, die sich gegen die Regulierung von Prognosemärkten in einem Umfeld von regulatorischem Konflikt zwischen Bundes- und Staatsrecht wenden. Die Standpunkte von Coinbase und Gemini beruhen auf dem Argument, dass die CFTC als Bundesbehörde die Aufsicht über ihre Plattformen hat, was jedoch die New Yorker Behörden bestreiten.
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